2. Kleidung: Auf das Material kommt es an!
Der Wandersport kann mitunter eine sehr schweißtreibende Angelegenheit sein. Deshalb ist es wichtig, dass die Kleidung atmungsaktiv (z. B. Gore-Tex oder Baumwolle) ist, also dass sie den Schweiß entweder aufsaugt, oder ihn nach außen transportiert. Außerdem sollte sie Schutz vor Kälte, Wind, Regen und Hitze bieten. Alles in allem hat die Kleidung also eine Reihe von Anforderungen zu erfüllen. Und das, obwohl sich die Witterungsverhältnisse während einer Wanderung sehr schnell ändern können.
Folgende Punkte sollten Sie beachten:
- Ziehen sich gemäß dem Zwiebel-Prinzip an: Tragen Sie mehrere Lagen Kleidung übereinander, die Sie je nach Wettersituation an- oder ausziehen. Angefangen bei der Funktionsunterwäsche, einer Mittel- oder Isolationsschicht aus Fleece bis zur Außenschicht, einer wasser- und winddichten Jacke.
- Die Mitnahme einer wind- und regendichten Jacke sollte auch im Mittelgebirge eine Selbstverständlichkeit sein. Ideal ist eine Jacke mit eingearbeiteter Kapuze und vielen verschließbaren Taschen. Sie sollte ein ausknöpfbares, warmes Innenfutter haben.
- Alle robusten, bequemen Hosen taugen. Ist Regen in Aussicht, besser eine Regenüberhose mitnehmen. Wer kennt nicht das schöne Gefühl, wenn sich die Jeans an den Oberschenkeln. Praktisch sind lange Trekkinghosen mit abtrennbaren Beinen.
- Helle und sehr leichte Baumwollstoffe lassen viel UV-Strahlung durch. Besser sind dunklere Farben.
- Für Brillenträger empfiehlt es sich, eine Schirmmütze mitzunehmen, die die Brille überdacht, sonst sieht man bereits nach einigen Minuten nichts mehr.


