Nordic Walking
Gesundheitsbewusstes Ganzkörpertraining
Zweifellos die beste Erfindung der Finnen seit der Sauna: Ursprünglich war Nordic Walking eine Trainingsmethode, die Ski-Langläufern dazu diente, die schneelose Zeit zu überbrücken. Diese Zeiten ist allerdings längst vorbei. Mittlerweile ist das Gehen mit den Stöcken für Jung und Alt gleichermaßen das ideale Training zur Erhaltung der Gesundheit und Steigerung der Fitness.
Auf die Technik kommt es an!
„Vor allem beim Nordic Walking ist die richtige Technik das A und O“, sagt DAK-Sportexperte Uwe Dresel. „Denn die Stöcke sind nicht zur Entlastung oder gar zum Abstützen da. Vielmehr wird durch den Einsatz der Stöcke die Intensität erhöht, um Herz und Kreislauf stärker auf Trab zu bringen.“ Auch eine Studie des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln zeigt: Für einen größtmöglichen gesundheitlichen Effekt ist die richtige Technik ausschlaggebend. So werden durch die Rotationsbewegungen beim Nordic Walking vor allem die kleinen Rückenmuskeln der Wirbelsäule trainiert, die häufig zu schlapp sind.
Wichtig beim Nordic Walking: „Die Stöcke sollten nicht mitgeschleift oder vor sich hergetragen werden“, erläutert Uwe Dresel. „Sie müssen aktiv und bewusst eingesetzt werden.“
Kurse werden bezuschusst!
Alle Neulinge sollten daher mit einem Einsteigerkurs starten. Da der Sport inzwischen als Präventiv- und Gesundheitssport anerkannt ist, werden die Kurse von den Krankenkassen mit bis zu 80% bezuschusst. Ein weiterer Beweis dafür, dass was dran sein muss, an den vielen positiven Effekten, die man Nordic Walking nachsagt.
“Nordic Walking ist mit einem bis zu 20 Prozent höheren Kalorienverbrauch nicht nur ideal zum Abnehmen, sondern hilft durch seine Gelenk schonenden Bewegungen auch bei Rücken- und Verspannungsschmerzen. Es ist eine ideale Ausdauersportart ohne große Risiken einer Überbelastung.”
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